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Hinweise für Staatsangehörige der Westbalkanstaaten

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Am 1. Januar 2021 tritt in Deutschland eine Nachfolgeregelung zu der aktuell geltenden sogenannten „Westbalkanregelung“ in Kraft. Damit hat die Bundesregierung auch über das Jahr 2020 hinaus für Staatsangehörige von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien einen privilegierten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt geschaffen.

Nach der neuen Regelung kann die Bundesagentur für Arbeit (BA) künftig Zustimmungen zu Beschäftigungen unabhängig von der Qualifikation an Staatsangehörige von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien nur noch unter der Voraussetzung erteilen, dass der Visumantrag an der jeweils zuständigen Auslandsvertretung in einem der sechs Staaten gestellt wird. Im Unterschied zur bisherigen Rechtslage ist künftig eine Antragstellung bei Auslandsvertretungen in Staaten außerhalb der sechs Westbalkanstaaten, also auch an der Deutschen Botschaft in Zagreb, nicht mehr möglich.

Wenn Sie über eine qualifizierte berufliche oder akademische Ausbildung verfügen, können Sie deren Anerkennung in Deutschland beantragen. Für anerkannte Fachkräfte bleibt die Visumerteilung weiterhin möglich. Nutzen Sie diesen Weg, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen!

Informationen dazu finden Sie unter: www.auswaertiges-amt.de/de/service/visa-und-aufenthalt/nationale-visa/feg

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